Der wichtigste Wert unseres Institutes ist der Mensch mit seiner Persönlichkeit, seiner Begabung, seiner Ganzheitlichkeit.
Die drei B-Elemente vereinen für uns ein synergetisches Zusammenspiel für optimale Begabungsentfaltung:
Wir öffnen Räume für eine anspruchsvolle und bildungsorientierte Lernkultur, die individuelle Begabungsentfaltung bieten.
Multidimensionales Denken und interdisziplinäre Vernetzung bilden eine elementare Basis unserer Förderprogramme.
Unsere Intention dabei ist:
Begabte / hoch begabte Kinder und Jugendliche bei anspruchsvollen Programmangeboten zusammen zu führen (wichtiges Orientierungskriterium für das Kind)
Ein Gefühl für das Erleben der "Andersartigkeit" zu erlangen, um verstanden und angenommen zu werden (Austausch auf "Augenhöhe")
Ausgewogene Balance der geistigen, psychosozialen und körperlichen Ent- wicklung zu schaffen
Vorhandenes Ideenreichtum sowie Freude am Entdecken und Denken anzuregen
Geistige Lebendigkeit und Emotionalität frei zu setzen
Selbstvertrauen und Kreativität zu fördern
Räume für Prozesse der Interaktion und Integration zu schaffen, um soziale Kompetenzen zu stärken
Die Isolation, in der sich viele begabte / hoch begabte Kinder befinden auf- zuheben
Die positiven Erfahrungen in den Alltag zu transformieren
Das Kind kommt mit anderen, gleich gesinnten Kindern zusammen und erfährt dabei seine "Andersartigkeit" als völlig legitim und normal. Es kommt zum Austausch auf "Augenhöhe" - ein Kriterium, welches für die Eigen-Akzeptanz und das Selbstwert- gefühl unerlässlich ist. Ein dynamischer, positiver Erfahrungs- und Selbstbildungs- prozess wird in Gang gesetzt.
Eltern bilden die größte Schnitt- und Schaltfläche zwischen Ihrem Kind und der Gesellschaft ab. Sie tragen damit eine ganz besondere Verantwortung. Nehmen Sie diese komplexe Herausforderung mit uns an! Wir begleiten Sie gerne.
Auf Wunsch kommen wir auch gerne zum Beratungsgespräch zu Ihnen.
Wir begleiten Eltern sowie Angehörige und unterstützen sie im Umgang mit ihrem Kind. Tragende Säulen bilden dabei:
Bedarfsorientierte Einzelberatung unter Berücksichtigung personaler und struktureller Konstellation des Kindes in seinem Lebensfeld
Beratungsgespräche und Austausch mit Schulen/Kindertageseinrichtungen
Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit fachkompetenten, spezialisierten Psychologen
Informationen und Veranstaltungen zum Thema in Zusammenarbeit mit Institutionen, Universitäten und Fachwissenschaftlern.
Gemeinsam mit den Eltern entwickeln wir Lösungen, formulieren Ziele und fördern die Kompetenzen des Kindes, was zu Synergie-Effekten führen und den Lebensraum Familie bereichern soll. Im Fokus steht dabei stets das Wohl der Familie und des Kindes in seiner Individualität.
Die Diskussion um Bildung erlebt derzeit eine Renaissance. Doch was verstehen wir unter "Bildung"?
Bildung ist das Ergebnis der Geschichte unseres Austausches mit unserer Umwelt, beginnend mit der Geburt. Bildung ist daher mehr als Lernen und erfordert eine besondere Qualität des Lernens.
Bildung bedeutet nach Wilhelm von Humboldt ein Anregen aller Kräfte, damit diese sich über die Aneignung der Welt in wechselhafter Ver- und Beschränkung harmonisch-proportional entfalten und zu einer sich selbst bestimmenden Individualität führen, die in ihrer Idealität und Einzigartigkeit die Menschheit bereichert.
Immanuel Kant formulierte Bildung als Weg zur Erlangung von Mündigkeit. Im Sinne von Kant bedeutet dies, dass man durch das Wissen und Lernen alleine noch keine Bildung erreicht. Wissen ist höchstens eine Komponente von Bildung ohne Reflexionskompetenz und Verantwortungsbewusstsein. Das reine Abrufen von Daten und Fakten führt nicht zur Mündigkeit im Sinne einer auf Bildung beruhenden individuellen Handlungskompetenz.
Zur Bildung gehört der Wunsch, zu einer höheren Stufe der Erkenntnis zu gelangen und nicht sein Niveau ständig zu unterschreiten.
Bildung kann nur als Investition verstanden werden, wobei nicht die durch Lehrpläne verordnete Menge des Wissens über die Bildung entscheidet, sondern die Möglichkeiten, mit diesem Wissen konstruktiv umzugehen. Bildung ist ein aktiver, komplexer und dynamischer Prozess, durch den der Mensch sowohl seine seelisch-geistige Gestalt gewinnt als auch selbstständige und selbsttätige, problemlösungsfähige und lebenstüchtige Handlungsmöglichkeiten entwickelt.
Die Vorstellung von Kompetenzen, die Kinder erwerben müssen, ist ein falsches und veraltetes Lernmodell. Man muss vielmehr darauf eingehen, was Kinder schon wissen und können und von hier an den Bildungsprozess in Gang bringen (Schäfer, 2007).
Um diesen Bildungs- und Selbstbildungsprozess bei Kindern zu aktivieren, wollen wir
Wege aufzeigen, die das Tun und Denken ergänzen, erweitern und heraus- fordern
sie begleiten, den Wert und die Bedeutung unterschiedlicher Wege zu erkennen (Komplexität)
ihnen vermitteln, dass es nicht "ein" Ziel, eine "richtige" Lösung gibt
sie hinführen zu Selbstbildung, mit Wissen konstruktiv umzugehen, um daraus selbstständige und lösungsfähige Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Diese Lernkultur erleben die Kinder in unseren ausgewählten Kursangeboten mit interdisziplinären Inhalten.